28.01.2012 - Kinderfeuer Workshop des Kreisfeuerwehrverbandes in Bruchsal

Bruchsal. Reges Treiben war am Samstagnachmittag im Hof der Feuerwache Bruchsal. Erwartungsvoll reisten jugendliche Gewinner des letztjährigen offerta-Gewinnspiel mit ihren Eltern aus der ganzen Region an. Der Kreisfeuerwehrverband hatte 15 Mädchen und Jungs als Gewinner des Quizspiels nach Bruchsal eingeladen. Martin Kackschies, Stellvertretender Verbandsvorsitzender begrüßte die Gewinnerschar mit

ihren Eltern in der Feuerwache. Kackschies ist seit Jahren im Bereich der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung bei  der Feuerwehr Bruchsal und im Kreisfeuerwehrverband erfolgreich tätig.
Wie funktioniert die Freiwillige Feuerwehr stand im Mittelpunkt des Nachmittags. „Wir haben hier in Bruchsal über 600 Einsätze im Jahr zu bewältigen“ berichtet Kackschies zur Belastung der ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer bei der Feuerwehr in Bruchsal. Beim Rundgang durch die Räume der Feuerwehr konnten neben den verschiedenen Einsatzfahrzeugen auch die Nachrichtenzentrale, die Werkstätten und die Unterrichtsräume besichtig werden.  Martin Kackschies erläuterte den Ablauf der Meldung eines Feuers und die Alarmierung bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte am Brandort. Gemeinsam mit den Kindern übte er den Hilferuf um sich gegenüber den  Einsatzkräfte bemerkbar zu machen.
Interessante Versuche rund um das Thema Brennen und Löschen waren weitere Stationen im Rahmen des Workshops. Eigenhändig konnten die Kinder dann unter Anleitung ihr eigenes Feuer bauen. „Wir üben so mit den Kindern den eigenverantwortlichen Umgang mit Feuer. Hinweise zur Windrichtung und zum richtigen Abstand  sollen zur Einschätzung der Gefahren beitragen“ führte Martin Kackschies hierzu weiter aus. Mit einem zur Sicherheit bereitgestellten gefülltem Wassereimer konnte jedes Kind dann auch sein Feuer erfolgreich löschen. Ausgestattet mit einer Teilnehmerurkunde und vollgepackt mit viel Wissen über die Feuerwehr traten die jungen Workshopteilnehmer die Heimreise an. Vielleicht konnten ja auch neue, interessiert Mitglieder für die Jugendfeuerwehr am jeweiligen Wohnort gewonnen werden.

 

 

 

 

 

 

Bild (gei):

 



TOP