Vorkehrungen der Feuerwehr Bruchsal in Zeiten von Covid-19

Bruchsal. Bei Feuerwehreinsätzen haben die Einsatzkräfte naturgemäß Kontakt zu Personen. Um hier Personen und das Einsatzpersonal zu schützen, werden natürlich auch von der Feuerwehr Vorkehrungen getroffen. Und in der jetzigen Zeit mit dem Corona Virus mehr denn je. Die Feuerwehr wird ab sofort grundsätzlich mit einfachem Mund-Nasen-Schutz zu Einsätzen ausrücken. Dies verhindert nicht eine Infektion mit dem Covid-19 Virus, aber eine unfreiwillige Infektion anderer bei einer versteckten Infektion von Einsatzkräften wird so gemindert

Dies wird auch vom Robert-Koch-Institut empfohlen: Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder bei der gegenwärtigen Knappheit eine textile Barriere im Sinne eines MNS (sogenannte community mask oder Behelfsmaske) können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein MNS oder eine Behelfsmaske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz). Es ist zu vermuten, dass auch Behelfsmasken das Risiko verringern können, andere anzustecken, weil sie die Geschwindigkeit der Tröpfchen, die durch Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, reduzieren können.
Bei einem Kontakt mit nachweislicher Covid-19 Infektion oder einer unklaren Lage tragen die Einsatzkräfte, die im Kontakt mit fremden Personen stehen, natürlich die empfohlene Schutzausrüstung. Diese besteht aus einer FFP2/FFP3 Mund-Nasen-Schutzmaske, einer Schutzbrille, einem Schutzanzug, Überschuhe und Einweghandschuhe.
Durch den Einsatz der einfachen Mund-Nasen-Schutzmasken wird beim unvermeidbaren engen Kontakt der Einsatzkräfte untereinander eine unwissentliche Weitergabe bei eventueller Infektion vorgebeugt.

Ihre Feuerwehr Bruchsal - Bleiben Sie gesund!

Bericht: Tibor Czemmel